Montag, 22. Mai 2017

Rezension zu "Junktown"

Details zum Buch:

Titel: Junktown
Autor: Matthias Oden
Verlag: Heyne
Preis: 9,99 € E-Book / 12,99 € Broschiert
Erscheinungsdatum: 09. Mai 2017
Anzahl der Seiten: 400








Inhalt:
Abstinenz ist Hochverrat!
Diese Zukunft ist ein Schlaraffenland: Konsum ist Pflicht, Rauschmittel werden vom Staat verabreicht, und Beamte achten darauf, dass ja keine Langeweile aufkommt. Die Wirklichkeit in »Junktown«, wie die Hauptstadt nur noch genannt wird, sieht anders aus. Eine eiserne Diktatur hält die Menschen im kollektiven Drogenwahn, dem sich niemand entziehen darf, und Biotech-Maschinen beherrschen den Alltag. Als Solomon Cain, Inspektor der Geheimen Maschinenpolizei, zum Tatort eines Mordes gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass dieser Fall ihn in die Abgründe von Junktown und an die Grenzen seines Gewissens führen wird. Denn was bleibt vom Menschen, wenn der Tod nur der letzte große Kick ist?

Cover:
Das Cover wirkt im ersten Augenblick düster. Die Fassade des Gebäudes ist rissig, heruntergekommen und wirkt trist. Den Titel kann man fühlen und die Risse die auch dort ihre Spuren hinterlassen haben, ebenso. Es passt sehr gut zur Geschichte.

Zum Buch:
Der Einband ist eine Klappbroschüre und die Geschichte ist in 3 Abschnitte unterteilt. Durch die Inhaltsangabe behält man gut den Überblick und erfährt gleich, das hinten ein kurzes Klassen- und Begriffsverzeichnis ist. Die doch sehr direkte Sprache, scheut nicht vor eindeutigen Ausdrücken, die oft vorkommen. Der Schreibstil an sich ist sehr detailliert.

Protagonisten:
Auf mich wirkten die Protagonisten nicht sehr tiefgründig, sondern eher blass. Sie waren für mich kaum fassbar und man hatte nicht das Gefühl sie irgendwie kennengelernt zu haben. Keiner der Charaktere konnte mich wirklich überzeugen. Es gab die typischen unsympathischen Leute und welche, die eben erträglich waren. Mir hat es einfach gefehlt, mit den Charakteren mitzufiebern und mitzurätseln. Solomon Cain war für mich ein typischer, gescheiterter Polizist, der seine eigene Unfähigkeit und die des Alters, nicht realisieren wollte.

Meine Meinung:
Die Geschichte ist eigentlich gut, aber die Umsetzung war für mich doch sehr stockend. Gleich zu Beginn trift man auf viele Fremdwörter und Abkürzungen, mit denen man nicht viel anfangen kann. Es war interessant zu lesen, nicht wirklich spannend, aber man hat sich durch das einfach in die Geschichte reingeworfen worden vom Autor, überfordert gefühlt. Ich habe mir größtenteils echt schwer getan, denn durch das häufige nachschlagen in den Verzeichnissen, kam nicht wirklich ein guter Lesefluss auf. Man konnte der Geschichte danach kaum folgen, weil man nicht hinterher kam. Teilweise hatte ich auch das Problem, trotz der Verzeichnisse nicht zu verstehen was gemeint ist bei manchen Begriffen, da die Erklärungen nicht wirklich aufschlussreich waren. Trotz dessen ist es auch wichtig zu erwähnen, das der Autor sich eine interessante Gesellschaft im Buch aufgebaut hat, bei der man ab und zu Vergleiche zum echten Leben ziehen konnte. An Details hat er nicht gespart und man erkennt die Recherchearbeit die dahinter steckt beim Lesen.

3 Sterne

Mittwoch, 17. Mai 2017

Rezension zu "MeeresWeltenSaga: Mitten im Herzen des Pazifiks"

Daten zum Buch:

Titel: Mitten im Herzen des Pazifiks
Autorin: Valentina Fast
Verlag: Im.press
Preis: 3,99 € E-Book
Erscheinung: 04. Mai 2017
Anzahl der Seiten: 358

Reihe: MeeresWeltenSaga #2






Inhalt:
Schimmernde Schlösser und perlmuttfarbene Schuppen. Obwohl Adella in ihrem neuen Leben als Meerjungfrau ein unfassbar schönes Königreich unter Wasser entdeckt, sehnt sie sich immer noch danach, zu ihrer Familie zurückzukehren und wieder ein Mensch zu werden. Das Wesen, das ihr dabei behilflich sein könnte, scheint jedoch der König des Pazifikmeeres zu sein und der Weg zu ihm ist voller Gefahren. Adellas einzige Möglichkeit, unbeschadet dorthin zu gelangen, sind die Meermänner Nobilis und Marus, auch wenn sie immer noch nicht weiß, ob sie ihnen vertrauen kann. Dass zudem einer der beiden ganz besondere Gefühle in ihr weckt, macht es nicht unbedingt leichter ...

Cover:
Ich würde mich glaube ich nur wiederholen, wenn ich immer wieder sage wie toll ich die Schrift des Titel finde. Die verschiedenen Blautön gefallen mir einfach. Es ist ein etwas dunkleres Blau als Hintergrundfarbe, wobei der zweite Titel dadurch nicht so gut wirkt und sich kaum abhebt. Ansonsten ist es allerdings ein gutes Cover. Ich denke auch das das leicht dunklere Blau dieses Covers, ihre Reise durch die verschiedenen Meere darstellen könnte.

Zum Buch:
Seit dem ersten Teil ist ja schon etwas Zeit vergangen bei mir, aber man findet sich schnell wieder in der Welt zurecht. In Form von Gedankengängen Adellas bekommt man eine kurze Auffrischung und kann sich erneut ins Abenteuer stürzen gemeinsam mit ihr. Schön ist auch, das sich die Illustration des ersten Bands auch hier wiederfinden.

Protagonisten:
Adella verliert nie die Hoffnung. Sie hat ihr Ziel klar vor Augen, egal wie oft ihr Steine in den Weg gelegt werden. Die Spannung zwischen ihr und Nobilis ist sehr präsent und greifbar, doch immer wieder mischt sich auch ein anderes, vorsichtigeres Gefühl dazwischen. Und genau das macht die Interaktion zwischen ihnen so spannend.
Nobilis ist so wie man ihn bereits kennengelernt hat und zeigt sich von seiner besten grummeligen Seite, doch hin und wieder, neben den Gefühlsschwankungen, sieht man auch eine einfühlsamere Seite von ihm. Worüber ich mich wirklich wahnsinnig gefreut habe beim Lesen.

Meine Meinung:
Also erstmal eine eindeutige Warnung: Das Buch endet sehr spannend und das könnte als fies aufgefasst werden, denn man möchte sofort weiterlesen! Die Schauplätze unter Wasser und wie die Auswirkungen der Menschen auf die Meere beschrieben sind, fand ich echt toll, auch wenn es einen ernsten Beigeschmack hat. Es gab überraschende Begegnungen, die oftmals lustige Situationen heraufbeschwört haben, aber auch Momente wo man erschrocken mitverfolgt hat, was als nächstes passiert. Es liest sich so locker von der Hand, das ich innerhalb eines Tages durch war und nun auf Band 3 warte um zu erfahren wie es mit Adella und den Jungs weitergeht.

4 Sterne

Sonntag, 14. Mai 2017

Rezension zu "Dicionum: Du darfst dich nicht verlieben"

Details zum Buch:

Titel: Du darfst dich nicht verlieben
Autorin: Vivien Summer
Verlag: Im.press
Preis: 3,99 € E-Book
Tag der Erscheinung: 04. Mai 2017
 Anzahl der Seiten: 391 

Reihe: Dicionum Trilogie #1






Inhalt:
»Die Macht sei der Gedanke, erfüllt von Magie. Die Macht sei die Acht, erfüllt von Ewigkeit.« Das sind die Worte, die Katie nicht mehr in ihr altes Leben zurücklassen und sie jeden Tag daran erinnern, dass sie anders ist. Zusammen mit elf anderen Jugendlichen soll sie die Menschheit von Armut, Hunger und Krieg befreien, allerdings hat sie Zweifel. Die Prophezeiung, die ganz allein ihr zugeordnet ist, stimmt nicht mit der Realität überein. Was soll sie tun? Wem kann sie vertrauen? Wirklich willkommen scheint sie im Dicio-Kreis nämlich nicht zu sein, erst recht nicht von Will Fairchild, der ihr sein Missfallen bei jeder Gelegenheit unter die Nase reibt. Doch für Katie ist klar, dass nur Will derjenige ist, der ihr helfen kann.

Cover:
Die Spiegelung der Frau sieht toll aus, als würde man andeuten das in ihr noch eine andere gegenteilige Persönlichkeit steckt. Auch die farblichen Nebelschwaden geben dem etwas mysteriöses, verborgenes, sowie sie um das Zeichen herumwirbeln. Die Schrift ist gut lesbar und es sieht toll aus. Sofort erkennt man aus welchem Verlag das Cover stammt.

Zum Buch:
Schön gestaltet mit einer Kapitellillustration. Jugendlicher, leichter Schreibstil der toll zu lesen ist und perfekt zur Geschichte und ihren Charakteren passt. Der Prolog gibt einen kleinen Einblick was einen erwartet, verrät aber nicht genug um sich etwas zusammenreimen zu können und steigert so die Neugierde.

Protagonisten:
Kate hat einen speziellen Lebensstil, aber manchmal spielt einem das Leben nunmal seltsam mit. Es ist verständlich wie sie sich verhält und oftmals dachte ich "Ja, gibs ihm! Lass dir das nicht bieten!". Auch wenn es manchmal nicht den Anschein macht, ist sie für mich eine starke und mutige junge Frau. Es hat mich gefreut zu lesen, das sie nicht irgendein naives Dummchen ist, das alle Worte für voll nimmt ohne sie zu hinterfragen und neugierig zu werden.
Will ist mir nicht ganz so sympathisch wie Kate, er ist nicht von der Sorte die man anhimmelt beim Lesen, sondern eher bei denen man sich die Haare rauft und fragt was nun schon wieder los ist. Ich bin mir sicher er weiß genau was er will, auch wenn es etwas gibt das ihn zurückhält. Oftmals ist es eben leichter sich hinter einer Mauer aus Arroganz zu verstecken und den Unnahbaren zu mimen, als Leute zu enttäuschen, weil sie einem vertrauen. Denn genau das bringt doch meist nur Probleme mit sich.

Meine Meinung:
Es ist schon spannend was mit Kate passiert. Als Leser bekommt man zunächst wenig Antworten und man fängt schnell an selbst zu rätseln. Ich konnte mich oft mit ihr identifizieren und das Verhalten nachvollziehen. Die Umgebung, die die Autorin erschafft ist einfach gehalten und doch sehr wirksam. Immer wieder hat man das Gefühl dem Geheimniss noch kein Stück näher gekommen zu sein, doch das stört nicht wirklich. Es ist oftmals wie ein Gedanke, der sofort verschwindet wenn man sich zu fest darauf konzentriert. Ich mochte die kleinen Überraschungen in der Geschichte und fand das E-Book toll zu lesen. Für mich ist es lesenswert und macht neugierig auf die Folgebände.

4 Sterne

Samstag, 13. Mai 2017

Rezension zu "Der schwarze Thron: Die Schwestern"

Daten zum Buch:

Titel: Die Schwestern
Autorin: Kendare Blake
Verlag: Penhaligon
Preis: 9,99 € E-Book / 14,99 € Broschiert
Erscheinung: 09. Mai 2017
Anzahl der Seiten: 448

Reihe: Der schwarze Thron #1






 Rezension:

Inhalt:
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Cover:
Das Cover gefällt mir total, die Hälfte der Krone mit dem dunklen Schleier aussenrum, aus dem sich Raben erheben waren für mich gleich ein Blickfang. Die Krone und die Schrift die fühlbar sind, rundes es noch zusätzlich ab.

Zum Buch:
Als erstes ist mir die Klappbroschur mit Innendruck aufgefallen, die schön gestaltet ist. Zur besseren Übersicht findet sich zudem noch eine Karte im Buch, was mir anfangs wirklich geholfen hat. Man liest aus mehreren Sichtweisen, hauptsächlich aus der der Schwestern.

Protagonisten:
Drei Schwestern, die jeweils das gleiche Ziel haben sollen, nämlich die beiden anderen zu töten. So ist es vorgesehen, so war es schon immer und doch wirkt nicht jede der Drei davon überzeugt von dem Vorgeschriebenen. Ganz so einfach einzuschätzen sind die Drei, die getrennt von einander aufwachsen, auch nicht.  Während die eine so etwas wie Freundschaft erleben darf, bekommt eine andere nur Enttäuschung und Ablehnung entgegengebracht. Mir scheint als würden sie alle mit den falschen Gefühlen aufwachsen, anstatt sich selbst eine Meinung zu bilden. Ihr Misstrauen ist kaum zu übersehen, in den eigenen Reihen und den anderen Schwestern gegenüber. Arsinoe scheint eher sanftmütig aber rebellisch zu sein, während Katherine unterwürfig und schwach erscheint und Mirabella weiß um ihre Fähigkeiten und Begabung und scheint von sich überzeugt. Doch letzendlich sind das nur Momentaufnahmen ihrer Persönlichkeiten, die neugierig auf mehr machen.

Meine Meinung:
Zuerst habe ich mich etwas erschlagen gefühlt bei all den Namen die man erst einmal richtig einsortieren muss. Durch die vielen Details und Hintergrundinformationen, die die Autorin einfließen lässt um eine komplexe Welt zu erschaffen, hat es sich etwas zäh lesen lassen. Ab einem bestimmten Punkt lief es aber besser und ich hatte kein Probleme mehr. Ich habe gebannt weiterverfolgt was als nächstes passiert. Eine Geschichte voller Intrigen, Provokationen, falschen Vorstellungen und Machtgier. Der Schluss hat mich überrascht und neugierig werden lassen auf den zweiten Band.

4 Sterne

Mittwoch, 10. Mai 2017

Rezension zu "Gefangene der Finsternis"

Hier ein paar Daten zum Buch:

Titel: Gefangene der Finsternis
Autorin: Karin Kratt
Verlag: Dark Diamonds
Preis: 3,99 € E-Book
Erscheinung: 28. April 2017
Anzahl der Seiten 388

Reihe: Seday Academy #4






Rezension:

Inhalt:
**Nur die wahre Liebe kann die Finsternis verdrängen**
Endlich hat Cey erkannt, welche Gefahr auf alle J’ajal dieser Welt zukommt. Doch noch immer sind sie und ihre Freunde weit davon entfernt, die Finsternis abwenden zu können. Während sie alles daransetzen, ihre Feinde zu bekämpfen, fällt ausgerechnet Xyen, Ceys attraktiver und einfühlsamer Mentor aus der Seday Academy, in die Hände ihrer Widersacher. Aber Cey ist nicht bereit den einzigen Mann zu verlieren, den sie ihrer dunklen Vergangenheit zum Trotz je lieben könnte – auch wenn diese Liebe gegen alle Gesetze ihrer Welt verstößt…

Cover:
Die gleichen wiederkehrenden Elemente wie bei den vorherigen Bänden und doch ist ein Detail immer etwas anders. Die Farbe und die Positionierung der Frau, sind es in diesem Fall. Ich mag den Schriftzug, da er einfach gehalten ist und trotzdem wirksam ins Auge sticht.

Zum Buch:
Kleine Erinnerungen frischen die Vorkommnisse auf und man hat nicht das Gefühl, als würde man etwas vergessen. Der Prolog ist spannend gehalten und gibt tiefere Einblicke in das Gefühlsleben von Cey, was einen dazu animiert noch mehr wissen zu wollen.

Protagonisten:
Auch wenn Cey sich meiner Meinung nach nicht groß weiterentwickelt, so erfährt man doch ein kleines bisschen mehr über ihre Fähigkeiten und Erinnerungen. Sie ist eine starke junge Frau, die das Wohl anderer schnell über ihr eigenes stellt, ohne lange über die Konsequenzen nachzudenken. 
Sahim und der Graf werden mir immer sympathischer, obwohl sie auf den ersten Blick wohl nicht die vertrauenserweckendsten Personen sind. Für mich bringen sie einen lustigen Humor mit Neckereien in die Geschichte ein, die es oftmals nur zwischen Geschwistern so gibt.
Jay, Xyen, Lee und die anderen sind einfach tolle Charaktere, die jeder für sich die Geschichte bereichern und die man nicht mehr missen möchte.

Meine Meinung:
Ich mag Bücher mit einer starken, vorwiegend unabhängigen Protagonistin, die weiß was sie will. An die Eigenarten von jedem hat man sich schnell gewöhnt und auch die Ereignisse und Wendungen sind gut gemacht. Was ich allerdings schade finde, ist, dass mir nach den 3 vorherigen Bänden immer der gleiche Ablauf, das gleiche Schema auffallen. Gerät jemand in Schwierigkeiten, ist es meist immer die gleiche Person die die entscheidende Rettung darstellt und die Abwendung der Gefahr bringt. Auf mich wirkt das mittlerweile zu vorhersehbar und der Spannungsbogen kann so nicht richtig aufrechterhalten werden. Ansonsten finde ich es aber eine tolle Geschichte.

4 Sterne

Dienstag, 9. Mai 2017

Rezension zu "Call it Magic: Feentanz"

Hier ein paar Details zum Buch:

Titel: Feentanz
Autorin: Cat Dylan
Verlag: Dark Diamonds
Preis: 3,99 € E-Book
Erscheinung: 28. April 2017
Anzahl der Seiten: 389

Reihe: Call it Magic #2






Rezension:

Inhalt:
**Hüte dich als Fee vor Vampiren…**
Origami, Partys und gute Freunde: Das ist alles, was die 25-jährige Megan zu ihrem Glück braucht. Solange sie neben ihrem Job als Allround-Talent im eleganten Oceans Hotel noch genügend zum Feiern kommt, ist die Welt für sie in Ordnung. Sogar das plötzliche Liebesglück ihrer besten Freundin Eliza lässt sie nicht unbedingt neidisch, aber doch etwas beunruhigt zurück. Denn Elizas große Liebe ist ausgerechnet der beste Freund von Ash, dem verboten gutaussehenden Sonnyboy, der sich seit ihrer kurzen Affäre nie mehr bei Megan gemeldet hat. Dass Ash 110 Jahre alt ist und aus gutem Grund ihre Nähe meidet, kann Megan natürlich nicht wissen. So wenig wie sie wissen kann, dass auch sie nicht ganz so gewöhnlich ist und ihr Blut Ash daher besonders anzieht…

Cover:
Durch die kräftige Farbe springt es schnell ins Auge, am Aufbau des Covers sieht man Ähnlichkeiten zu Band 1 der Reihe. Die Skyline im Hintergrund, farbig in der Mitte und dunkel am unteren Rand, sind solche Übereinstimmungen. Die Libellen irritieren mich etwas, muss ich gestehen.

Zum Buch:
Einfacher, gut verständlicher Schreibstil. Man liest aus verschiedenen Perspektiven und braucht kurz um wieder in die Geschichte reinzufinden, doch dann geht es. Kleine Details aus dem vorherigen Band fließen hin und wieder ein, so das dass wichtigste aufgefrischt wird.

Protagonisten:
Megan ahnt noch immer nichts über die Vorkommnisse in Magia, obwohl selbst ihr schon ein paar Dinge aufgefallen sind, die sie merkwürdig findet. Ash hat sich etwas verändert, man sieht ihn mal von einer anderen Seite die ihm mehr Tiefe gibt und greifbarer macht. Cary ist einfach klasse, ich finde ihn amüsant und toll. Er bringt etwas mehr Intensivität und Witz rein. Interessant ist es auch zu sehen, wie alle zusammen agieren und harmonieren, wenn mal die ganze Gruppe beisammen ist. Zion scheint ein Charakter zu sein, der die Neugierde weckt mehr über ihn zu erfahren zu wollen.

Meine Meinung:
Wie man immer mehr über die Charaktere erfährt ist toll gemacht. Alle sind sie sehr verschieden und doch halten sie zusammen, wenn es drauf ankommt. Sie geben nicht so einfach auf und kämpfen für ihre Ansichten und Ziele. Es gab spannende Momente, aber ganz so mitreißen konnte es mich leider nicht. Dieses mal hat mir die Magie beim Lesen gefehlt, die mich nicht gepackt hat. Dennoch würde ich gerne mehr von Zion oder Cary lesen im nächsten Teil.

3 Sterne